Der „Risiken und Nebenwirkungen“ Abend zum Nachgucken

Webmontag Frankfurt – Bei Risiken und Nebenwirkungen, 8. September 2014 – Das Gesundheitswesen war schon immer eine Branche, die von der technischen Entwicklung profitiert hat. Während in der Vergangenheit jedoch eher Fortschritte im Bereich der Server, Speichermedien, Schnittstellen und Netzwerke im Fokus standen, bricht nun auch zunehmende Konsumerisierung der letzten Jahre über das Gesundheitswesen herein und Healthcare-Apps, Dr. Google und Fitness-Tracker gehören zur Grundausstattung des Netzbürgers. Wie wirken sich Netz, Social Media, Apps und Mobility auf Patienten und Ärzte aus? Ist mHealth wirklich die Zukunft des Gesundheitswesens?

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Bei Risiken und Nebenwirkungen…

hilft nur noch ein Besuch des Webmontag #64 am 8.9.! Wie der Titel schon vermuten lässt, widmen wir uns diesmal dem Thema Gesundheitswesen und wie sich dieser Bereich durch das Netz verändert.

Unter dem Sammelbegriff »Healthcare 2.0« erörtert zunächst Frank Stratmann, wie Communities und Social Media das Gesundheitswesen verändern. Als Dozent, Referent, Fachjournalist und Marketingprofi geht es Frank Stratmann (@praxis2null) vor allem um eine offene Debatte über verbesserungswürdige Zustände im Gesundheitswesen.

wmfra64-InstagramDurch Bastian Greshake erhalten wir Einblick in das Thema Crowdsourcing im Gesundheitswesen:

Trotz der wissenschaftlichen und technischen Machbarkeit, Einblick in das eigene Erbgut zu bekommen, steckt die Humangenetik in vielen Bereichen noch in den Kinderschuhen – unter anderem, weil man für einen echten Erkenntnisgewinn oft riesige Datenmengen benötigt. Deshalb versucht openSNP das Erfolgsmodell Crowdsourcing auch in diesem Zweig der Wissenschaft anzuwenden: Dabei können Menschen, die ihr eigenes Genom bereits haben analysieren lassen, ihre Genom-Informationen unter dem Stichwort »open data« mit aller Welt teilen und so der Crowd ermöglichen, ihre eigenen Studien durchzuführen.

Mit Alexander Ihls bekommen wir von einer ganz anderen Seite Input: Der Senior Expert Medical IT von T-Systems plädiert mit seinem Vortrag »Gesundheit Digital!« für eine deutsche Gesundheitsakte. Er gibt einen Überblick über verschiedene nationale Strategien und Fortschritte zum Aufbau einer telemedizinischen Infrastruktur und zeigt das Potential einer entsprechenden Initiative für Deutschland auf.

»Über die Arztsuche und Herausforderungen in der Patientenakquise in Zeiten des Web« berichtet die Junior Online Marketing Managerin Sabrina Goethals (@goethalss). In ihrem Vortrag geht es sowohl um die Überforderung der arztsuchenden Patienten durch Menge und Vielfalt der Informationskanäle als auch um die Schwierigkeit der klugen Auswahl von Kommunikationsmitteln und -wegen auf der Anbieterseite.

Miriam Schulze widmet sich »Chancen und Besonderheiten« von »Medical Apps« und zeigt die Möglichkeiten am Beispiel des kürzlich von Apple vorgestellten HealthKit auf, das den medizinischen und Gesundheits-Apps unter iOS8 einen großen Schub geben wird. Sie gibt Einblick in die verfügbaren Funktionen sowie mögliche Einsatzgebiet, zeigt aber auch die Herausforderungen der Medical App-Entwicklung auf.

Wir freuen uns auf Euren Besuch am 8.9. in der Brotfabrik in Frankfurt Hausen. Weitere Infos findet Ihr auf der Programm-Seite.